keltische Baum-Astrologie

Der „Schwarzdorn“ 28.März bis 05.April & 26.September bis 04.Oktober
Der Schwarzdorn ist ein zurückhaltender Mensch, der aber sehr kontaktfreudig und offen ist. Er weiß von den in ihm wohnenden Kräften und Stärken, sieht sich aber häufig nicht in der Lage, diese herauszulassen oder umzusetzen. Deshalb ist der Schwarzdorn fasziniert von Menschen, die sehr extrovertiert sind, etwas Besonderes können oder in irgendeiner Form Außergewöhnliches vollbracht haben - sie sind scheinbar so, wie er gern wäre. Deshalb kennt der Schwarzdorn immer irgendjemanden, der jemanden kennt, der etwas weiß oder gemacht hat. 

Überhaupt mag der Schwarzdorn es, sich mit vielen Menschen zu umgeben. Er kommuniziert gerne, ist neugierig und hat stets ein offenes Ohr für die Probleme anderer. In solchen Momenten zeigt er seine wahren Stärken, er kann gut zuhören, ist verständnisvoll und hilfsbereit. Doch er traut sich auch klar und direkt seine Meinung zu sagen, auch wenn es für sein Gegenüber unangenehm sein könnte. Durch sein neugieriges Schauen auf die anderen hat der Schwarzdorn die Kunstfertigkeit entwickelt, nicht nur die Stärken, sondern auch die Schwächen seiner Mitmenschen zu beobachten. Das macht ihn zu einem guten Ratgeber und Vermittler. 

Der „Weißdorn“ 10.März bis 18.März & 08.September bis 16.September
Der Weißdorn ist ein munterer Zeitgenosse, der gerne kommuniziert und ein großes Harmoniebedürfnis verspürt. Er kann nur schwer allein sein und stellt sich gerne in den Mittelpunkt. Er besitzt eine unvergleichliche Art, seine eigentlichen Beweggründe mit guten und wohlwollenden Absichten für die Allgemeinheit zu paaren, so dass bei jedem Zweifel entstehen, ob man solch einem Menschen überhaupt etwas übel nehmen darf. Im Grunde haben Weißdorn-Menschen es gelernt, ihre Interessen durchzusetzen, indem sie andere um den Finger wickeln. Es ist immer wieder erstaunlich, was sie auf diese Art erreichen.

Dem Weißdorn ist es wichtig. verstanden zu werden, nur dann kann er sich einer Gemeinschaft zugehörig fühlen. Er besitzt ein großes Herz und ist glücklich, wenn er seine Lieben um sich scharen kann, um sie mit Zuneigung zu überschütten. Er ist davon überzeugt, dass er es mit allen und jedem gut meint. Der Weißdorn ist eigentlich ein Mensch, der in seine Schranken gewiesen werden will. Spricht man mit ihm klare Worte, kann er ausgesprochen einsichtig sein. Dann zeigt er eine ungeheure Bereitschaft, aus Situationen zu lernen und das Beste daraus zu machen.

Der „Holunder“ 19.März bis 27.März & 17.September bis 25.September
Der Holunder ist ein gutmütiger Mensch, der aber auch seine eigenwilligen Seiten hat. Im Umgang mit Menschen ist er sehr kooperativ und oftmals ausgesprochen weitsichtig und diplomatisch, da er über eine gute Menschenkenntnis verfügt. Der Holunder bevorzugt es, sich in den ihm vertrauten Kreisen zu bewegen. Er ist ein typischer Familienmensch, der gerne all die Menschen um sich herum schart, von denen er weiß, dass sie ihn mögen. Unter solchen Bedingungen ist er durchaus dazu bereit, seine eigenen Anliegen zurückzustellen, wenn dies dem Wohle aller dienen könnte. In seinem vertrauten Umfeld geht der Holunder bevorzugt den Dingen so nach, wie er es für richtig hält. Dieses Verhalten mutet manchmal etwas eigenbrötlerisch an. Oft benötigt er etwas Zeit, um neue Situationen zu erfassen. Deshalb ist er auch häufig still, wenn er irgendwo fremd ist oder sich auf größeren Menschenansammlungen aufhält.

Holunder sind großzügig und gutgläubig. Dies mag manchmal etwas naiv anmuten und zum Ausnutzen verleiten. Doch wenn der Holunder das Gefühl hat, übervorteilt zu werden, kann sich seine Gutmütigkeit in absolute Sturheit und Ignoranz verwandeln. Die Kälte, die der Holunder in solchen Situationen ausstrahlt, kann sehr verletzend wirken, aber auch Grenzen aufzeigend sein. Ähnlich reagiert er, wenn er sich übermäßig gedrängt oder unter Druck gesetzt fühlt. Doch noch weniger kann der Holunder sich mit Ungerechtigkeiten oder Fehlverhalten anderen gegenüber abfinden, und seine Reaktionen, die dann häufig völlig ungewohnt und überraschend sind, werden oft als Einmischung empfunden, vermitteln aber den Betroffenen ein Gefühl des Verstanden Seins.

Der „Besenginster“ 06.April bis 14.April & 05.Oktober bis 13.Oktober
Der Besenginster ist ein willensstarker Mensch, der dazu neigt, sich stets Ziele zu stecken, die es zu erreichen gilt. Hat der Ginster erst ein Ziel für gut und richtig befunden, ist er bereit, alles daranzusetzen, um es zu verwirklichen. Leider entwickelt er in solchen Situationen gern einen solchen Ehrgeiz, dass er zu einer Plage für sich und seine Umwelt werden kann. Es fällt ihm schwer, neben seinem Ziel auch den anderen Aufgaben des Lebens nachzugehen und diese zu erfüllen. So lange Bewegung im Leben des Ginsters ist, ist er relativ ausgeglichen und umgänglich, doch Stockungen führen immer wieder dazu, dass er unzufrieden wird. Dann kann aus dem sonst offenen Wesen ein unzugänglicher Nörgler werden.

Besenginster haben Probleme ihre Bedürfnisse zu artikulieren, da sie häufig ihren Willen mit dem verwechseln, was ihnen wirklich gut tut. Gleichzeitig erwarten sie häufig, auch ohne etwas konkret zu äußern, von ihren Mitmenschen verstanden zu werden. So kann es leicht zu Missverständnissen kommen. Bevor der Besenginster von sich aus ein Problem artikuliert oder versucht, einen Konflikt auszutragen, zieht er sich lieber vorwurfsvoll schmollend zurück. Anders verhält er sich in problematischen Situationen, die eines seiner Ziele betreffen. Dann kann der Ginster sehr wohl hervorpreschen und vehement für die Sache bzw. seine Sicht der Dinge eintreten. Besenginster sind meistens bemüht ehrlich und geradeheraus zu sein. Genauso wie sie gern ihre Zeit in Gesellschaft verbringen, sind sie auch gerne mal allein.

Mehr dazu in unserem aktuellen keltischen Baumorakel...







Die „Eberesche“ 14.Januar bis 22.Januar & 15.Juli bis 23.Juli
Die Eberesche ist ein Mensch, dem Werte und Konventionen wichtig sind. Sie mag es, sich in vertrauter und harmonischer Umgebung aufzuhalten und tut viel dafür, um diese zu schaffen bzw. aufrechtzuerhalten. Um dem Chaos des Lebens eine Struktur zu geben, neigt die Eberesche dazu, Regeln und Normen zu akzeptieren oder aber neue aufzustellen, von denen sie häufig glaubt, dass sie eine Allgemeinverbindlichkeit besitzen würden. Dadurch erweckt sie den Anschein, eher konservativ zu sein.

Die dominanten Typen unter den Ebereschen versuchen, ihre Ansprüche durchzusetzen und anderen ihren Willen und ihre Ansichten aufzuzwängen. Die weniger dominanten Ebereschen hingegen entwickeln häufig eine große Neigung sich anzupassen, um den Anforderungen und moralischen Werten ihrer Umgebung entsprechen zu können. Das kann sich aber auch darin zeigen, dass sie Konfliktsituationen meiden und sich passende Gegenüber suchen mit ähnlichen Vorlieben oder Neigungen.

Aber unabhängig von der Situation der Eberesche findet man bei ihr immer die Problematik, dass sie unter dem Widerspruch zwischen ihren eigenen Ansprüchen und den Gegebenheiten des Lebens leidet. Denn letztendlich gelingt es auch der Eberesche selbst selten, ihren eigenen Anforderungen zu genügen. Das kann dazu führen, dass sie entweder einen ungeheuren Ehrgeiz entwickelt oder aber sich selbst durch chaotisches Verhalten boykottiert. Gleichzeitig aber ist die Eberesche auch ein guter Beobachter, mit einem feinen Gespür für Ungereimtheiten, Widersprüchen oder versteckten Problemen. In solchen Situationen hat die Eberesche ebenfalls das Bedürfnis, für Ordnung zu sorgen. Sie bringt die Dinge auf den Punkt, manchmal ohne es zu merken. Doch ist dieses Verhalten oft für alle Beteiligten heilsam, auch wenn es erst einmal Bestürzung auslöst.

Die „Birke“ 23.Januar bis 31.Januar & 24.Juli bis 02.August
Die Birke ist ein scheinbar genügsamer Typ, der oftmals den Eindruck erweckt, überall und mit jedem gut zu Recht zu kommen. Tatsächlich ist es aber so, dass die Birke einen großen Freiheitsdrang verspürt, der sie ständig daran hindert, sich zu sehr festzulegen oder zu binden. Eine Birke kann ohne Probleme überall leben, braucht nicht unbedingt feste Bezugspersonen, und sie weiß das auch. Diese innere Stabilität hilft der Birke, auch in nicht so angenehmen Situationen eine große Ruhe zu bewahren und nüchtern nach Möglichkeiten der Konfliktbewältigung zu suchen.

In der Birke schlummert der Widerspruch zwischen eigenverantwortlicher Unabhängigkeit und mitverantwortlichem Zusammensein. Da sie ihre eigene Unberechenbarkeit kennt, vermutet sie diese auch in ihren Mitmenschen. Als eher nüchtern denkender Mensch, der seinen Gefühlen nicht traut und diese gerne versteckt, vermeidet sie Situationen, die spontane Reaktionen erfordern. Hat sie erst einmal diese Scheu überwunden, entpuppt sich die Birke als ernsthaftes und forderndes Gegenüber, dass sich häufig völlig konträr zum bisher Gekannten verhält – intensiv, gefühlvoll, spontan und unberechenbar, von sanft bis aggressiv – ein regelrechtes Feuerwerk.

Die Birke ist ein verlässlicher Mensch, der zu seinen Entscheidungen und Ansichten steht, dem man vertrauen kann, und der bemüht ist, objektiv und wertfrei zu urteilen und sich nur wenig durch die Meinungen anderer beeinflussen lässt. Wenn die Birke helfen kann, packt sie an und bietet denjenigen Unterstützung, die diese auch zu schätzen wissen.

Der „Holzapfel“ 01.Februar bis 10.Februar & 03.August bis 11.August
Der Holzapfel ist ein etwas störrischer Zeitgenosse, der, wenn man ihn kennen lernt, sich oft distanziert und beobachtend verhält, manchmal auch abweisend und überheblich. Durch sein distanziertes Verhalten schafft er es, dass man ihn entweder von vorn herein ablehnt oder ihn sehr faszinierend und interessant findet. Kaum jemand schließt spontan Freundschaft mit einem Holzapfel. Erst wenn man den Holzapfel näher kennen lernt, geht er aus sich heraus und zeigt sich von anderen Seiten, so dass man meistens schnell dazu bereit ist, das anfängliche Bild, das man von ihm hatte, zu revidieren. Dann entpuppt sich der Holzapfel-Mensch als ausgesprochen freundlich und herzlich, auch wenn er anfangs noch ein paar Aufmunterungen von außen benötigt, um dieses richtig zu zeigen.

Der Holzapfel ist ein vorsichtiger Mensch, der, bevor er sich auf jemanden einlässt, erst einmal sicher sein will, dass der andere auch sein Vertrauen verdient. Denn im Grunde seines Herzens ist er ein sehr vertrauensvoller, manchmal sogar naiver Mensch, der insgeheim um seine eigene Blauäugigkeit weiß, und deshalb schnell in Alarmbereitschaft versetzt werden kann.

Wenn der Holzapfel sich nicht verstanden fühlt, zieht er sich gerne zurück – beleidigt, schmollend oder aber auch wütend und tobend. Holzäpfel sind sehr ehrgeizig und stets bemüht, das Beste aus sich herauszuholen, da sie gerne andere beeindrucken und auf die Bestätigung von außen angewiesen sind. Doch trotz ihrer etwas eigensinnigen Art sind die „Wilden Äpfel“ sehr fürsorgliche Menschen, die viel Wert auf enge Beziehungen legen und ihre Freundschaften pflegen

Das „Heidekraut“ 20.November bis 28.November & 22.Mai bis 30.Mai
Das freiheitsliebende Heidekraut ist gerne in Gesellschaft. Für jegliche Form von Reise oder Wanderung sucht es sich Bundesgenossen. So kommt es, dass das Heidekraut sehr viele Menschen kennt, über viele auch Geschichten zu erzählen weiß, doch letztendlich nur wenige enge Freunde hat.

In seinem Inneren ist das Heidekraut ein Vagabund und benötigt stets ein gewisses Maß an Ungebundenheit und Unabhängigkeit, um sich wohl zu fühlen. Durch sein oft abwechslungsreiches Leben und seine stete Neugier verfügt der Heidekraut-Mensch über einen reichen Schatz an Wissen und Erfahrungen, ohne sich damit zu brüsten. Besenheiden, ein anderer Name für das Heidekraut, wirken häufig fahrig und unstet und entwickeln nicht selten eine Neigung zu Unordnung und Chaos. Doch sind dies letztendlich oftmals nur Brücken, um ihr Freiheitsbedürfnis direkt leben zu können. Sie wechseln vielfach ihre Standorte und Blickweisen, immer mit der Hoffnung, dass es anders leichter oder besser gehen könnte.

Als Freunde sind sie die guten Kumpel, auf die man sich zwar nicht immer verlassen kann, die aber, wenn sie da sind, immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer haben, ohne viele Ratschläge zu geben oder alles besser zu wissen. Stattdessen geben sie gerne Denkanstöße, die bei ihrem Gegenüber oft hilfreiche Gedankengänge freisetzen. Das Heidekraut liebt die Bewegung und Veränderung im Leben, alles muss weitergehen. Als bremsend empfindet es Menschen, die klammern oder unselbständig sind. Und auch, wenn man es kaum für möglich hält, pflegen sie oft einen engen Kontakt zu ihrer Familie und sind nicht selten auffallend kinderlieb.